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	<title>Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</title>
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		<title>Tiefgarage Neuer Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 15:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1. Bezirk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tiefgaragenbau mitten im Herzen Wiens</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/1-bezirk/tiefgarage-neuer-markt/">Tiefgarage Neuer Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">1. Tiefgarage Neuer Markt</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p>Im Jahre 2002 wurde das Projekt einer Tiefgarage unter dem Neuen Markt erstmals in Angriff genommen, es sollte jedoch bis zur Realisierung noch viele Jahre dauern. Zuerst gewünscht, dann jedoch vehement abgelehnt, ergab erst 2012 eine neuerliche Bürgerbefragung eine Zustimmung für das runderneuerte Projekt, auch der Bezirk und die Stadt Wien als Grundstückseigentümerin gaben grünes Licht und so wurde mit den &nbsp;Bauarbeiten zu Beginn des Jahres 2019 begonnen. Gestartet wurde mit den diversen Einbautenumlegungen an den Rand des Platzes, bevor im Laufe des Jahres der flächige Aushub für den Garagenkörper in Angriff genommen wurde.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image is-resized">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-345" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058-1024x682.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058-300x200.jpg 300w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058-768x512.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058-1536x1024.jpg 1536w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Ind9-FN2772IMG_2058.jpg 1772w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>


<p></p>
</div>
</div>



<p>Bereits in den Jahren zuvor war es zu umfangreichen Vorarbeiten gekommen, wie etwa Sondierungsbohrungen im Bereich des vorgesehenen Garagenkörpers, bzw. wurden auch die Keller der umliegenden Häuser nach bauarchäologischen Kriterien untersucht, exakt dokumentiert und in einem „Kellerkatalog“ präsentiert. Die Dokumentation war nötig, da die Keller teilweise in den Bereich des Garagenkörpers ragten und bereits im Zuges des&nbsp; Aushubs der Baugrube abgebrochen werden mussten.</p>



<p>Auf Grund der exponierten Lage der Tiefgarage mitten im Herzen Wiens war die archäologische Begleitung des gesamten Bauvorhabens grundsätzliche Vorbedingung für die Erteilung einer Baugenehmigung und mit dem Bundesdenkmalamt akkordiert. Beauftragt von der Neuer Markt Garagenerrichtungs- und Betriebs GmbH, die auch die kompletten Kosten dafür übernommen hat, waren während der gesamten Dauer der Aushubarbeiten, die bis Ende Jänner 2022 dauern sollten, Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie vor Ort.</p>



<p>Wie bereits erwähnt, spielte die archäologische Begleitung des Bauvorhabens bereits bei der Planung des Projekts eine große Rolle; ist doch der Neue Markt ein historisch äußerst bedeutsamer Platz, der in den mittelalterlichen Quellen erstmals 1234 zu fassen ist.<sup> </sup>&nbsp;Davor jedoch lag hier zur Zeit der Römer die Lagervorstadt, die cannabae legionis, die sich halbkreisförmig um das Legionslager Vindobona erstreckte, also auch das Gebiet des heutigen Neuen Marktes erfasste.</p>



<p>Ab dem Ende des 3. Jh. nach Chr. wurde die Lagervorstadt aufgegeben und danach bis in die Mitte des 5. Jahrhunderts als Begräbnisstätte genutzt. Gräber dieser Zeitstellung wurden bereits während des Baubooms des späten 19. Jahrhunderts gefunden, auch diverse Einbauten in neuerer Zeit hatten immer wieder entsprechende Befunde erbracht.&nbsp;</p>



<p>Die Erwartung war also groß, in den bis dato noch unberührten Flächen des Platzes weitere Gräber, aber eventuell auch noch Reste der römischen Verbauung freizulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse der Grabung im Überblick</h2>



<p>Begonnen wurde im Jänner 2019 mit der Umlegung der diversen Einbauten, wie Strom, Gas, Wasser, Telefon, etc. von der Mitte des Platzes an den Rand. Der in der Mitte des Platzes gestandene „Providentia Brunnen“ war bereits im Oktober des Vorjahres abgebaut worden, um das Baufeld vorzubereiten. In den für die Einbautenumlegung gegrabenen insgesamt 37 Künetten ergaben sich dabei erste Befunde. So stieß man des Öfteren auf Mauern der Keller der am Rand des Platzes situierten Häuser, aber auch von solchen, die nicht mehr existent und vor allem im Norden spätestens 1901 dem Bau des sogenannten „Herrnhuter-Hauses“ zum Opfer gefallen waren. Aber auch die ersten Gräber wurden in den Künetten freigelegt, meist einfache Erdgräber, aber auch ein Ziegelplattengrab mit komplett intakter Abdeckung aus großen, zum Teil auch gestempelten Tegulae, war dabei.</p>



<p>Da der Neue Markt vor allem in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs massiv durch das Kriegsgeschehen betroffen war, wurde gleichzeitig auch eine Abklärung auf das Vorhandensein von Kriegsmitteln durchgeführt. Neben einem großen verfüllten Bombentrichter an der Nordseite des Platzes&nbsp; wurden nach der flächigen Sondierung durch die Firma Bartosch insgesamt 37 verdächtige Flächen definiert, die geöffnet und untersucht wurden. In zweien&nbsp; wurden ebenfalls mehrere Gräber freigelegt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="653" height="436" data-id="776" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hochre-markt-reste-von-gasmasken.jpg" alt="Reste von Gasmasken" class="wp-image-776" title="Reste von Gasmasken aus dem zweiten Weltrkieg" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hochre-markt-reste-von-gasmasken.jpg 653w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hochre-markt-reste-von-gasmasken-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 653px) 100vw, 653px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reste von Gasmasken</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="653" height="436" data-id="777" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-munitionstasche-zweiter-weltkrieg.jpg" alt="Munitionstasche" class="wp-image-777" title="Munitionstasche aus dem zweiten Weltrkieg" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-munitionstasche-zweiter-weltkrieg.jpg 653w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-munitionstasche-zweiter-weltkrieg-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 653px) 100vw, 653px" /><figcaption class="wp-element-caption">Munitionstasche</figcaption></figure>
</figure>



<p>Für die Anlage der Bohrpfähle entlang des Garagenkörpers und die mittig gesetzten Hilfspfähle wurde großteils ebenfalls bis zu einer Tiefe von 2,0 bis 2,5 m vorgeschachtet, auch dabei konnten in insgesamt vier dieser Vorschachtungen Bestattungen aufgedeckt werden.</p>



<p>Im Nordosten des Platzes auf Höhe von Neuer Markt ON1 wurde im Zuge dieser Bohrpfahlsetzung auch ein bis dato nicht bekannter Keller&nbsp; angeschnitten. Er konnte nur durch die Bohröffnung von oben her betreten und dokumentiert werden. Der annähernd 14,0 m lange und zwischen 4,5 und 6,5 m breite Raum schloss im Westen an den bereits dokumentierten Keller des Hauses im dritten Untergeschoss an, hatte einen vermauerten Zugang zu diesem und kann auf Grund von Mauerbild und Ziegelformaten wie dieser in das frühe 19. Jahrhundert datiert werden. Der Raum war völlig leer und entweder bereits im Zuge des Neubaus des Hauses 1896/97 abgemauert worden, möglicherweise auch erst nach Kriegsende, als das heutige Gebäude errichtet wurde.</p>



<p>Ab der Mitte des Jahres 2019 wurden einzelne Flächen festgelegt, die ebenfalls fortlaufend nummeriert und vorerst bis auf die Höhe des 1. Deckels der Garage, ca. 2,50 m unter dem heutigen Niveau, abgetieft wurden. (Die dabei aufgedeckten Befunde wurden dann in einer zweiten Phase nach dem Einzug dieses Deckels nach unten hin weiter verfolgt.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bauliche Befunde</h2>



<p>Diese flächigen Untersuchungen waren, wie erwartet, äußerst fundträchtig und ergaben zahlreiche bauliche Befunde. So wurden neben den sich in die Mitte des Platzes ausdehnenden Keller der randständig gelegenen Häuser, auch zahlreiche weitere Mauerzüge und wie weiter oben bereits erwähnt, auch bis dato völlig unbekannte Kellereinbauten freigelegt. Die meisten davon datieren in die Neuzeit, aber einzelne Bauteile, wie etwa beim Haus Neuer Markt 15, sind wohl noch früher entstanden.&nbsp;</p>



<p>Wie etwa auch der ganz im Norden der Baufläche freigelegte&nbsp; Mauerkomplex, der teilweise noch in das Spätmittelalter datiert, und der in die zeitlich nachfolgenden Kellereinbauten mittlerweile nicht mehr existierender Gebäude, die hier ursprünglich situiert waren, mit einbezogen wurden. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Diesem Mauerkomplex vorgelagert befand sich der bereits weiter oben erwähnte große Bombentrichter. Durch den Einschlag der Bombe, die wohl Teil der großen Bombardierungswelle des 12. März 1945 war, waren hier die Kellereinbauten großteils zerstört und erst wieder auf einem wesentlich tieferen Niveau unter dem Deckel 1 in Rudimenten fassbar, auch zwei gemauerte Brunnen bzw. Zisternen an der Nordseite.</p>



<p>Nach Süden hin konnten auf diesem Niveau die Reste weiterer neuzeitlicher Kellerräume freigelegt werden, die&nbsp; wohl ebenfalls zu den ehemals an der Nordseite des Platzes gestandenen Gebäuden gehört haben.</p>



<p>Daneben konnten nun auch die bereits im Vorfeld dokumentierten Keller der Häuser Neuer Markt 9, 11, 12 und 15 von außen bis zu ihrer Unterkante freigelegt und von ihrer Lage her exakt vermessen werden.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="418" height="278" data-id="778" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellereinbauten.jpg" alt="Kellereinbauten unter Deckel 1 nach Süden" class="wp-image-778" title="Kellereinbauten unter Deckel 1 nach Süden" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellereinbauten.jpg 418w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellereinbauten-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 418px) 100vw, 418px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kellereinbauten unter Deckel 1 nach Süden</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="779" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellergewoelbe.jpg" alt="Kellergewölbe Neuer Markt 12, Außenansicht " class="wp-image-779" title="Kellergewölbe Neuer Markt 12, Außenansicht " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellergewoelbe.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-kellergewoelbe-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kellergewölbe Neuer Markt 12, Außenansicht</figcaption></figure>
</figure>



<p>Hervorzuheben ist bei den neuzeitlichen Befunden eine Latrine , die vor dem Haus Tegetthoffstraße 3 angeschnitten wurde. Die bei Sondierungsbohrungen im Jahr 2019 gemachten Beobachtungen hatten bereits darauf hingewiesen, nun wurde der Befund beim Abtiefen für die Ein/Ausfahrtsrampe der Garage in einer Tiefe von etwa 3,0 m unter dem heutigen Straßenniveau verifiziert.&nbsp; Der Baukörper lag parallel zur angrenzenden Baulinie; die massiven, 1,0 m starken, aus Ziegeln hochgezogenen und gut vermörtelten Mauern umschlossen einen quadratischen Latrinenschacht, der wohl zum ehemals hier von 1539 bis 1790&nbsp; situierten Bürgerspital gehört haben dürfte.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="592" height="394" data-id="781" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-ausschnitt-plan-1867-buergerspital.jpg" alt="Ausschnitt aus einem Plan von 1867, Bürgerspital gelb schraffiert " class="wp-image-781" title="Ausschnitt aus einem Plan von 1867, Bürgerspital gelb schraffiert " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-ausschnitt-plan-1867-buergerspital.jpg 592w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-ausschnitt-plan-1867-buergerspital-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ausschnitt aus einem Plan von 1867, Bürgerspital gelb schraffiert</figcaption></figure>
</figure>



<p>Die Außenmauern waren ca. 5,5 m hoch erhalten und erstmals bei einer Höhe von 14,95 m über Wr. Null erkennbar. Bis zu einer absoluten Höhe von 11,19 m über Wr. Null war der Schacht mit neuzeitlichem Abbruchschutt verfüllt, erst darunter konnte die „normale“ Latrinenverfüllung festgestellt werden, die bis zu einer Höhe von 9,15 m über Wr. Null ausgehoben wurde. Auf diesem Niveau war die erforderliche Bautiefe erreicht, ein weiteres Abbauen war deshalb auch aus bautechnischen Gründen nicht möglich. Die Sohle der Latrine wurde nicht erreicht, sie dürfte auch wesentlich tiefer liegen, hat doch die vorangegangene Sondierungsbohrung die Verfüllung bis zumindest in eine Tiefe von 14 m unter dem rezenten Niveau verfolgt, das wäre bei etwa 4 m über Wr. Null.</p>



<p>Neben den geborgenen Funden – viele glasierte Keramikbruchstücke, darunter auch etliche erhaltene Apothekergefäße, aber auch Glasfläschchen und ein kompletter Pfeifenkopf, wurden aus der Verfüllschicht etwa 12 Liter an Materialproben zur archäobotanischen Untersuchung entnommen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="782" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-latrine-ansicht-von-oben.jpg" alt="Latrine, Ansicht von oben" class="wp-image-782" title="Latrine, Ansicht von oben" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-latrine-ansicht-von-oben.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-latrine-ansicht-von-oben-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Latrine, Ansicht von oben</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="170" height="228" data-id="783" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-apothekergefaess.jpg" alt="Apothekergefäß " class="wp-image-783" title="Apothekergefäß "/><figcaption class="wp-element-caption">Apothekergefäß</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="170" height="228" data-id="784" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-glasflaeschche-aus-verfuellung.jpg" alt="Glasfläschchen aus Verfüllung " class="wp-image-784" title="Glasfläschchen aus Verfüllung "/><figcaption class="wp-element-caption">Glasfläschchen aus Verfüllung</figcaption></figure>
</figure>



<p>Zu den jüngsten Befunden zählen die beiden am Südende des Platzes freigelegten Zisternen, die 1942 während des 2. Weltkrieges im Hinblick auf die drohende Bombardierung der Innenstadt und dadurch mögliche Flächenbrände als Löschwasserbecken, aber auch als Reservoir für die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser dienen sollten. Ob dies jedoch jemals der Fall war, lässt sich auch jetzt nicht sagen. Ihre ungefähre Lage war bekannt und konnte nun auch verifiziert werden. Sie bestanden aus jeweils einem länglichen, überwölbten Baukörper, aus armiertem Beton gefertigt und waren bereits durch das 1972 errichtete Lüftungsbauwerk der U-Bahnlinie U1 angeschnitten und teilweise abgebrochen worden; der noch vorhandene Baukörper wurde anschließend mit Beton bzw. Gräder verfüllt. Beide Zisternen wurden nun komplett freigelegt und dokumentiert.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="786" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisternenkoerper.jpg" alt="Zisternenkörper " class="wp-image-786" title="Zisternenkörper " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisternenkoerper.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisternenkoerper-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zisternenkörper</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="787" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisterne-innenraum.jpg" alt="Zisterne Innenraum " class="wp-image-787" title="Zisterne Innenraum " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisterne-innenraum.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-zisterne-innenraum-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zisterne Innenraum</figcaption></figure>
</figure>



<p>Der modernen Infrastruktur der Stadt zuzuordnen sind die an drei Stellen freigelegten Reste des Schienenunterbaus für die hier von 1907 bis 1942 verkehrende Straßenbahnlinie 58.</p>



<p>Parallel zueinander verliefen in einem Abstand von 0,9 m schmale, durch die Länge der Ziegel definierte, Mauern. Alle 1,5 m waren sie mit ebenso breiten Quermauern verbunden, die mit einem Gewölbebogen abschlossen. Die Ecken dieser Bögen wurden mit weiteren Ziegeln ausgezwickelt, so dass eine ebene Oberfläche entstand. Darauf lag eine Betondecke, die in Rudimenten vorhanden war, auch Reste einer Stahlträgerkonstruktion, auf der wohl die Schienen auflagen, waren erkennbar.</p>



<p>Die Straßenbahntrasse, die erst 1948 endgültig abgebrochen wurde, verlief zweigleisig von der Oper kommend über die Tegetthoffstraße auf den Neuen Markt und endete im Norden des Platzes an einer durch eine Weiche geregelten Schleife, an der die Züge in die Gegenrichtung zurückgeführt wurden.</p>



<p>Ein Haltestellenschild der Linie wurde ebenfalls in der Verfüllung des Bombentrichters gefunden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="568" height="372" data-id="788" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-historische-fotografie-strassenbahn-1905.jpg" alt="Historische Fotografie der Straßenbahn um 1905" class="wp-image-788" title="Historische Fotografie der Straßenbahn um 1905" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-historische-fotografie-strassenbahn-1905.jpg 568w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-historische-fotografie-strassenbahn-1905-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /><figcaption class="wp-element-caption">Historische Fotografie der Straßenbahn um 1905</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="789" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahnunterbau-stuetzboegen.jpg" alt="Straßenbahnunterbau, Stützbögen " class="wp-image-789" title="Straßenbahnunterbau, Stützbögen " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahnunterbau-stuetzboegen.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahnunterbau-stuetzboegen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Straßenbahnunterbau, Stützbögen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="790" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahn-haltestellenschild.jpg" alt="Haltestellenschild" class="wp-image-790" title="Haltestellenschild" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahn-haltestellenschild.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-strassenbahn-haltestellenschild-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Haltestellenschild</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Römische Mauerbefunde</h2>



<p>Die römerzeitlichen Mauern befanden sich fast ausschließlich in der durch wenige bis keine rezenten Einbauten gestörten Fläche in der Mitte des Platzes. Es konnten hier zahlreiche einzelne Mauerreste freigelegt werden, die als Teil von Häusern der römischen Cannabae anzusehen sind.</p>



<p>Lediglich zwei zusammenhängende Mauerbefunde konnten dokumentiert werden.&nbsp; Bei einem umschließen drei Mauern einen kleinen Raum, von ihm aus gelangt man über eine Schwelle und eine Stufe in einen weiteren, größeren Raum, von dem allerdings nur mehr zwei rechtwinkelig zueinander stehende Mauern erhalten geblieben sind.</p>



<p>Beim zweiten ergeben zwei im rechten Winkel zueinander stehende Mauern einen annähernden Hausgrundriss, aber auch diese Mauern brechen nach wenigen Metern ab, bzw. werden durch die Baugrube und rezente Einbauten geschnitten. Innerhalb der eingeschlossenen Fläche fand sich eine flach gelegte Ziegelbruch-Planierschicht, eventuell als Ausgleichslage für eine Bodenkonstruktion.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="791" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss1.jpg" alt="Hausgrundriss 1" class="wp-image-791" title="Hausgrundriss 1" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss1.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hausgrundriss 1</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="282" data-id="792" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss2.jpg" alt="Hausgrundriss 2" class="wp-image-792" title="Hausgrundriss 2" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss2.jpg 424w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-hausgrungriss2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hausgrundriss 2</figcaption></figure>
</figure>



<p>Auch die Reste dreier Abwasserkanäle konnten&nbsp; freigelegt werden; der Boden bestand aus flachliegenden Tegulae, seitlich davon waren in einigen Bereichen Reste der begrenzenden niedrigen Mäuerchen erhalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="794" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal1.jpg" alt="Abwasserkanal 1" class="wp-image-794" title="Abwasserkanal 1" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal1.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abwasserkanal 1</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="795" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal2.jpg" alt="Abwasserkanal 2" class="wp-image-795" title="Abwasserkanal 2" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal2.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-abwasserkanal2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abwasserkanal 2</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Feuerstellen und Öfen</h2>



<p>Insgesamt wurden eine Feuerstelle&nbsp; und zwei Öfen aufgedeckt, wobei die Feuerstelle mit einem Durchmesser von etwa&nbsp; 0,50 m&nbsp; auf dem Niveau einer Bestattung&nbsp; erkannt und da es keinerlei Hinweis auf eine bauliche Konstruktion gab, als solche definiert wurde.&nbsp;</p>



<p>Ein eindeutig als Ofen erkennbarer Befund, möglicherweise ein Brennofen für Keramik,&nbsp; wurde&nbsp; in einer Künette am Rand der Baufläche im Westen freigelegt; ein lederhartes ungebranntes Gefäß wurde in situ auf der Bodenplatte des Ofens gefunden.&nbsp;</p>



<p>Durchaus bemerkenswert ist jedoch der zweite Befund, bei dem es sich um den Rest einer sogenannten Darre handelt, ein Ofen, in dem Getreide oder Früchte getrocknet wurden. Ein Teil des Feuerungskanals, die Sohle sowie Teile der gemauerten Kuppel sind erhalten geblieben.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="796" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-darre-reste-der-kuppel-feuerungskanall.jpg" alt="Darre, Reste der Kuppel mit Feuerungskanal      " class="wp-image-796" title="Darre, Reste der Kuppel mit Feuerungskanal      " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-darre-reste-der-kuppel-feuerungskanall.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-darre-reste-der-kuppel-feuerungskanall-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Darre, Reste der Kuppel mit Feuerungskanal&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Brunnen und Gruben</h2>



<p>Von den insgesamt zwölf Brunnen datieren zehn in die römische Kaiserzeit.&nbsp; Fast alle sind einfache Erdbrunnen mit rundem , quadratischem&nbsp; oder rechteckigem Zuschnitt&nbsp; und einem Durchmesser von bis zu 2,0 m, bzw. einer Seitenlänge von 1,3 bis 2,8 m; lediglich einer davon wies einen runden gemauerten Brunnenschacht auf. </p>



<p>Vier der Brunnen liegen im Bereich der römischen Baubefunde, die anderen sind&nbsp; über die gesamte Maßnahmenfläche verteilt.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="797" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-rund.jpg" alt="Erdbrunnen mit rundem Zuschnitt" class="wp-image-797" title="Erdbrunnen mit rundem Zuschnitt" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-rund.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-rund-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdbrunnen mit rundem Zuschnitt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="799" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-quadratisch.jpg" alt="Erdbrunnen mit quadratischem Zuschnitt" class="wp-image-799" title="Erdbrunnen mit quadratischem Zuschnitt" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-quadratisch.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-quadratisch-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdbrunnen mit quadratischem Zuschnitt</figcaption></figure>
</figure>



<p>Wobei einer der Brunnen&nbsp; einen unerwarteten zusätzlichen Befund ergab: In der Verfüllung lag kopfüber ein menschliches Individuum,&nbsp; wohl erschlagen und anschließend im Brunnen „entsorgt“.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="800" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen.jpg" alt="Brunnen mit erschlagenem Individuum" class="wp-image-800" title="Brunnen mit erschlagenem Individuum" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erdbrunnen mit dem &#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="801" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-mit-erschlagenem-individuum.jpg" alt="" class="wp-image-801" title="Erdbrunnen mit quadratischem Zuschnitt" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-mit-erschlagenem-individuum.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-erdbrunnen-mit-erschlagenem-individuum-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;innerhalb deponierten erschlagenem Individuum</figcaption></figure>
</figure>



<p>Alle Brunnen wurden bis zu ihrer Sohle ergraben, wobei sich in keinem Fall ein Brunnenkasten erkennen ließ. Die Sohle lag durchgehend bei ca. 8,5 m über Wr. Null, dies lässt eine fundierte Aussage über den historischen Grundwasserspiegel zu, der wohl wesentlich höher als heute lag.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die beiden neuzeitlichen Brunnen&nbsp; lagen im Bereich des bereits erwähnten umfangreichen Mauerkomplexes an der Nordgrenze der Fläche und wurden erst unter dem ersten Deckel entdeckt. Sie waren beide rund mit gemauertem Brunnenschacht, im oberen Bereich dem hier erfolgten Bombeneinschlag ebenfalls zum Opfer gefallen, und wurden ebenfalls bis zu ihrer Sohle freigelegt , die bei etwa 7,70 m über Wr. Null&nbsp; lag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gruben</h2>



<p>Auf der gesamten Grabungsfläche wurden zahlreiche Gruben und Grubenkomplexe, die aus mehreren zusammenhängenden Gruben bestanden, dokumentiert. Manche wurden wohl urprünglich zur Materialentnahme bzw. auch als Speichergruben angelegt und erst später als Abfallgruben genutzt.</p>



<p>Aufgrund der Verfüllung sind nur zwei dieser Gruben dem Spätmittelalter bzw. der Neuzeit zuzurechnen, vier Gruben und fünf Grubenkomplexe &nbsp;sind wohl im römischen Kontext zu sehen.</p>



<p>Das Fundaufkommen aus den Grubenkomplexen war enorm. Neben einer großen Zahl an Keramikbruchstücken, darunter viel an Terra Sigillata, oft mit Reliefdekor, einigen Münzen, verschiedenen Metallobjekten, wie etwa Beschlägen, etc., konnte daraus aber auch viel Abbruchmaterial, wie Ziegelbruchstücke, Steine und Mörtelbrocken, geborgen werden. Dies lässt den Schluss zu, dass möglicherweise einige dieser Gruben auch für die Aufnahme des beim Abbruch der Gebäude der Cannabae anfallen Materials genutzt, bzw. auch explizit dafür angelegt wurden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Festzuhalten ist, dass die freigelegten baulichen Befunde der Römerzeit eindeutig auf den nicht flächendeckenden Abbruch zumindest einzelner Gebäude der Cannabae im 3. Jh. n.Chr. zugunsten der Anlage eines Friedhofes verweisen. Dies trifft vor allem auf den nördlichen Teil der Fläche zu, wo etwa im mittleren Bereich vom Norden her bis nach der Mitte des Platzes immer wieder bauliche Reste freigelegt wurden, während im Randbereich im Osten und Westen die Bestattungen dominierten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gräber</h2>



<p>Aus der Historie ist die Auflassung der Cannabae um die Mitte des 3. Jahrhunderts n.Ch. bekannt, auch die nachfolgende Anlage einer Begräbnisstätte in diesem Bereich. Bei der Erweiterung des Platzes und der Errichtung der Häuser an Nord-, Ost- und Südseite des Platzes ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden auch immer wieder Gräber aufgedeckt und dokumentiert. Diese Funde wurden auch bereits publiziert.</p>



<p>Es war daher überaus spannend, den restlichen, noch ungestörten Bereich des Platzes im Hinblick auf dieses Gräberfeld abzuklären. Und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.</p>



<p>Überraschend war die große Anzahl der Gräber, die die vielfältigen Eingriffe in den Platz überstanden hatten. Es waren insgesamt 62; die meisten (27) davon einfache Erdgräber mit mehr oder weniger exakt definierter Grabgrube, daneben aber auch drei gesicherte und ein vermutliches Steinkistengrab sowie acht Ziegelplattengräber.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Obwohl viele Bereiche des Platzes durch vorangegangene Bautätigkeit stark beeinträchtig waren, fand sich doch eine Fläche, die einen relativ ungestörten Ausschnitt aus dem antiken Gräberfeld erbrachten. Im Bereich südöstlich des Providentia-Brunnens wurden auf einer Fläche von ca. 200 m2 insgesamt 21 Gräber freigelegt,&nbsp; die die Jahrhunderte überdauert hatten. Es waren auch hier meist einfache Erdbestattungen, wobei die Toten in relativ knapp bemessenen Grabgruben lagen; daneben fanden sich aber auch drei der Ziegelplattengräber und ein mögliches Steinkistengrab. In den meisten Fällen war das Skelett noch zur Gänze erhalten, der Zustand der Knochen auch relativ gut.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="996" height="1632" data-id="802" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber.png" alt="Übersichtsplan Gräber" class="wp-image-802" title="Übersichtsplan Gräber" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber.png 996w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber-183x300.png 183w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber-625x1024.png 625w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber-768x1258.png 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-uebersichtsplan-graeber-937x1536.png 937w" sizes="(max-width: 996px) 100vw, 996px" /><figcaption class="wp-element-caption">Übersichtsplan Gräber</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="808" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung1.jpg" alt="Bestattung in  Ziegelplattengrab" class="wp-image-808" title="Bestattung in  Ziegelplattengrab" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung1.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung in  Ziegelplattengrab</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="809" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung2.jpg" alt="Bestattung in gestörtem Steinkistengrab" class="wp-image-809" title="Bestattung in gestörtem Steinkistengrab" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung2.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung in gestörtem Steinkistengrab</figcaption></figure>
</figure>



<p>In einer Fortsetzung nach Norden hin lagen an der östlichen Grenze des Platzes vor dem Haus Neuer Markt ON 3 in einer schmalen, etwa 11 m langen Künette in einfachen Grabgruben acht Bestattungen, die zum Teil zwar massiv gestört waren, aber anschaulich die Ausdehnung des Gräberfeldes bis an den Rand des Platzes im Osten belegen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die am weitesten im Süden gelegenen Gräber befanden sich auf Höhe des Hauses Tegetthoffstraße 3 und wurden beim Abtiefen für die Ein/Ausfahrtsrampe freigelegt. Eines davon war ein Ziegelplattengrab, das zweite ein einfaches Erdgrab. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Generell ist zu den Bestattungen zu sagen, dass sie von ihrer Orientierung her sehr variabel angelegt waren. So erkennbar waren zwölf Gräber West-Ost orientiert, elf Nordwest-Südost, zehn Ost-West, sechs Südwest-Nordost, drei Süd-Nord, und jeweils ein Grab Südost-Nordwest bzw. Nord-Süd. Die Toten waren durchwegs in gestreckter Rückenlage mit unterschiedlicher Armhaltung im Grab deponiert worden. Vierzehn hatten die Arme über Becken oder Brust gekreuzt, bei vieren waren die Arme leicht angewinkelt mit den Händen am Becken, zwei hatten den linken Arm gerade am Körper liegen und den rechten leicht angewinkelt am Becken, und bei zweien lagen die Arme gestreckt entlang des Körpers.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="810" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung3.jpg" alt="Bestattung mit über dem Becken " class="wp-image-810" title="Bestattung mit über dem Becken " srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung3.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung3-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung mit über dem Becken</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="426" height="284" data-id="811" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung4.jpg" alt="Bestattung mit über der Brust gekreuzten Armen" class="wp-image-811" title="Bestattung mit über der Brust gekreuzten Armen" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung4.jpg 426w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung4-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung mit über der Brust gekreuzten Armen</figcaption></figure>
</figure>



<p>Die Geschlechterverteilung, so definierbar, ist eine relativ ausgeglichene: 22 Männern stehen 18 Frauen gegenüber. Anders sieht es beim Sterbealter aus;&nbsp; hier haben lediglich zwei Frauen ein Alter über 50 erreicht, während dies doch bei sechs Männern der Fall war.</p>



<p>An Kindern bis zum Alter von 10 Jahren finden sich gesichert sechs, bis zum Alter von 14 Jahren ebenfalls sechs.&nbsp; <a></a> Von den insgesamt 62 dokumentierten Gräbern war mehr als die Hälfte beigabenlos. In den 26 mit Beigaben ausgestatteten Gräbern fanden sich Teller, Krüge, Glasflaschen oder Glasbecher, in zwei Fällen auch ein Messer, hie und da auch eine Gürtelschnalle oder eine Fibel.&nbsp; Manchmal trugen die Toten einfachen Schmuck, wie Halsketten aus Glasperlen sowie tordierte oder glatte Buntmetallarmreifen, aber auch ein Armreif mit Kreisaugenzier war darunter, der aus einem komplett gestörten Grab stammt.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="380" height="286" data-id="812" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe.jpg" alt="Bestattung mit Krug und Messer als Beigabe, Armreifen an beiden Armen" class="wp-image-812" title="Bestattung mit Krug und Messer als Beigabe, Armreifen an beiden Armen" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe.jpg 380w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung mit Krug und Messer als Beigabe, Armreifen an beiden Armen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-krug.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="170" height="194" data-id="813" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-krug.jpg" alt="Grabbeigabe Krug" class="wp-image-813" title="Grabbeigabe Krug"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grabbeigabe Krug</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-messer.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="449" height="299" data-id="814" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-messer.png" alt="Grabbeigabe Messer" class="wp-image-814" title="Grabbeigabe Messer" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-messer.png 449w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe-messer-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Grabbeigabe Messer</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="380" height="286" data-id="822" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2.jpg" alt="Bestattung mit Teller und Glasflasche als Beigabe" class="wp-image-822" title="Bestattung mit Teller und Glasflasche als Beigabe" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2.jpg 380w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bestattung mit Teller und Glasflasche als Beigabe</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2-glasflasche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="170" height="232" data-id="823" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2-glasflasche.jpg" alt="Grabbeigabe Glasflasche" class="wp-image-823" title="Grabbeigabe Glasflasche"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grabbeigabe Glasflasche</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2-teller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="292" height="194" data-id="824" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2024/09/tiefgarage-hoher-markt-bestattung-mit-beigabe2-teller.jpg" alt="Grabbeigabe Teller" class="wp-image-824" title="Grabbeigabe Teller"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Grabbeigabe Teller</figcaption></figure>
</figure>



<p></p>



<p>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die archäologischen Untersuchungen im Bereich der Tiefgarage Neuer Markt äußerst zufriedenstellend waren.</p>



<p>Die zahlreichen Gräber belegen eindrucksvoll die Ausdehnung des Friedhofs, der sich&nbsp; hier auf dem Areal der römischen Vorstadt des Legionslager Vindobona im 3. Jh.&nbsp; n.Chr. befunden hat.&nbsp;</p>



<p>Die umfangreichen römischen Mauerzüge in der Mitte des Platzes weisen auf einen zumindest nicht rigorosen Abbruch der Gebäude hin, einige werden wohl noch einige Zeit bestanden haben.</p>



<p>Was die neuzeitlichen Kellereinbauten betrifft, so hat sich die Annahme einer sich über den ganzen Platz erstreckenden und miteinander verbundenen Kellerlandschaft nicht bestätigt. Einige Keller wurden wohl relativ weit zur Mitte vorgetrieben, waren jedoch nicht mit den gegenüber liegenden verbunden.</p>



<p>Die zahlreichen Funde befinden sich, so nicht in der Restaurierung am Institut für Urgeschichte und historische Archäologie, bereits im Depot des Wien Museums.</p>



<p>Die aus den Gräbern geborgenen Skelette wurden der Anthropologischen Abteilung am Naturhistorischen Museum übergeben; einige Proben daraus befinden sich zu DNA Analysen an der Universität Durham.</p>



<p>Auftraggeber: Neuer Markt Garagenerrichtungs- und Bestriebsgesellschaft m.b.H. &nbsp;</p>
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		<title>Feuerhalle Simmering</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/11-bezirk/feuerhalle-simmering/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 09:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[11. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Oberbodenabtrag</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">11. Feuerhalle Simmering</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Für die Erweiterung der Feuerhalle Simmering wurde der Oberbodenabtrag der beanspruchten Fläche vom 7. bis 29. April 2021 archäologisch begleitet. Danach sollten etwaige auftretende archäologische Strukturen ergraben und dokumentiert werden.&nbsp;</h4>



<p>Mit dem Oberbodenabtrag der vom Vermesser ausgesteckten Fläche wurde am 07. April 2021 begonnen. Da das Gelände durch eine mittig von der Feuerhalle nach Norden hin angelegte Straße in etwa zwei gleich große Hälften geteilt war, wurde mit der westlich der Straße gelegenen Fläche begonnen, danach auf die östliche gewechselt, bevor mit dem Abbruch der Straße der restliche Bereich freigelegt wurde.</p>



<p>Dabei wurde nach dem Entfernen der etwa 15 bis 30 cm starken Grasnarbe der darunterliegende, etwa 80 cm starke Mutterboden bis auf den anstehenden hellbeigen Löss abgehoben. In diesem zeichneten sich zahlreiche Befunde ab.&nbsp;</p>



<p>So wurden westlich der Straße neben vielen anderen Pfostenlöchern, die vorerst noch nicht exakt zuordenbar sind, auch zahlreiche kleine rechteckige, etwa 40 x 30 cm große und 35 cm tiefe Gruben freigelegt, in denen mittig drei bis vier übereinander liegende trocken gesetzte Ziegel lagen. Diese parallel angeordneten Gruben könnten als Unterbau für die Pfostensetzungen einer Pergola gedient haben.&nbsp; Daneben fanden sich in dieser Fläche, genauso wie im Bereich unter der Straße, auch einige rechteckige und unterschiedlich tiefe Gruben, zwei davon waren sehr fundträchtig. In ihnen fanden sich unter anderem Keramikscherben, die vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit datieren. Dies war allerdings wohl umgelagerter Abraum von anderer Stelle, da entsprechende Strukturen im betroffenen Bereich nicht feststellbar waren. Ebenso wurden einige seichte, schmale und längliche Gräbchen freigelegt; sie dürften wohl zur Aufnahme von Rankgittern oder ähnlichem gedient haben.</p>



<p>Zwei relativ große, rechteckige und Nord/Süd orientierte Gruben lagen auch im Bereich unter der Straße, ebenso drei kleinere, die allerdings Ost/West orientiert angelegt waren. Allen jedoch ist gemeinsam, dass ihre Verfüllung völlig ohne datierendes Fundmaterial auskam. Wofür diese Bodeneingriffe gedient haben, lässt sich vorerst noch nicht sagen.</p>



<p>Unmittelbar an die Feuerhalle angrenzend konnten zahlreiche Ost/West verlaufende schmal längliche Strukturen freigelegt werden, die dicht aneinander lagen und nur mehr sehr flach erhalten waren. Es dürfte sich dabei wohl um Pflanzgräbchen handeln.</p>



<p>Östlich der Straße ergab sich ein völlig anderer Befund. Hier wurden insgesamt 33 runde&nbsp; Pflanzgruben freigelegt. Sie maßen durchschnittlich 150 cm im Durchmesser, waren nur mehr sehr seicht, etwa 15 bis 20 cm tief erhalten und in einem regelmäßigen Raster angelegt.</p>



<p>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich auf dem untersuchten Geländeabschnitt wohl ein Obstgarten befunden hat, wie es die freigelegten Befunde nahelegen und wie er auf den historischen Ansichten auch hier zu erkennen ist.</p>



<p>Auftraggeber: BWF-Gebäudeerrichtungs- und Vermietungs GmbH Co KG</p>
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		<title>Künstlerhaus / Kinderoper</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/1-bezirk/kuenstlerhaus-kinderoper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 09:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=752</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Albertina Modern</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">1. Künstlerhaus / Kinderoper</h2>



<p>Nach dem ab 1857 sukzessive vorangetriebenen Abbruch der Stadtmauer wurde an ihrer Stelle die Wiener Ringstraße als attraktiver und großzügiger Boulevard angelegt.</p>



<p>In der Uferzone des Wienflusses wurde auf einem von der Stadt Wien gratis zur Verfügung gestellten Grundstück das „Künstlerhaus“, als erstes im deutschsprachigen Raum von Künstlern eigenständig und frei finanziertes Ausstellungs- und Vereinshaus errichtet.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Mit dem Bau des vom Architekten August Weber im Stil der italienischen Renaissance entworfenen Gebäudes wurde 1865 begonnen; der Schlussstein in einer feierlichen Zeremonie am 1. September 1868 im Beisein von Kaiser Franz Joseph I. gelegt.</p>



<p>Bereits 1882 erhielt das Haus einen größeren Zubau, die beiden Seitenflügel wurden errichtet und der gesamte Baukörper bis zur Bösendorferstraße erweitert.</p>



<p>2016 bis 2019 wurde das Künstlerhaus zum Museum „Albertina Modern“ umgebaut. Diese Arbeiten wurden von der Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie aufgrund der möglichen römischen Befunde – vermutet man doch die Limesstraße in diesem Bereich – archäologisch betreut. Dabei ergaben sich jedoch keine Aufschlüsse in dieser Hinsicht.</p>



<p>2020 wurde beschlossen, den östlichen Seitenflügel zur „Kinderoper“ umzugestalten; mit dem Umbau wurde im Juni 2021 begonnen und auch hier wurde die Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie wieder mit der archäologischen Baubegleitung des Projektes beauftragt.</p>



<p>&nbsp;Unmittelbar nach dem Beginn kam es zu einem Baustopp aufgrund technischer Probleme und erst im Frühjahr 2023 wurden die Bauarbeiten fortgesetzt, wobei die archäologischen Baubegleitung folgende Ergebnisse erbrachte: Nach dem maschinellen Abgraben von circa 1,0 m schottriger Bauschuttschicht&nbsp; zeigten sich im Südteil zwei Ziegelmauern,&nbsp;&nbsp; die Reste eines kleinen, rechteckigen Raums, der innen stark mit Kalk ausgekleidet war. Dies und die Maße der verwendeten Ziegel sprechen für die Verwendung als Kalkwanne im Zuge der Errichtung des Gebäudes im späten 19. Jahrhundert. Daneben befand sich, annähernd im rechten Winkel zur Westmauer der möglichen Kalkwanne verlaufend, eine weitere Ziegelmauer, möglicherweise der Unterbau einer ehemals hier verlaufenden Wasserleitung.</p>



<p>Darunter konnte eine massive, knapp 4,0 m mächtige Aufschüttung, bestehend aus mehreren Planierschichten, beobachtet werden. Im Zuge des maschinellen Abtragens dieser Schuttschichten wurden zahlreiche Streufunde geborgen . Neben vielen neuzeitlichen und mittelalterlichen Keramikscherben und Tierknochen wurde eine große Anzahl an neuzeitlichen Kachelfragmenten aufgesammelt. Die meisten davon waren ornamental ausgearbeitet und an ihrer Schauseite glasiert, wobei die Farbtöne der Glasuren von verschiedenen Grüntönen (mittel- bis dunkelgrün) bis schwarz variieren. Besonders hervorzuheben ist dabei ein schwarz glasiertes und figural verziertes großes Kachelfragment&nbsp;&nbsp; Dieses Bruchstück einer Bekrönungskachel, zeigt offenbar einen Heiligen, der in der rechten Hand ein Buch, in der linken ein Schwert hält. .</p>



<p>Auf nahezu jedem dieser Kachelfragmente waren an der Rückseite Kohlenstoffanreicherungen zu erkennen, die ihre tatsächliche Verwendung und Verbauung in einem Kachelofen belegen.</p>



<p>In einer Tiefe von circa 8,6 m über Wiener Null wurde am Südende der Fläche eine kreisförmige, mittelalterliche Grube&nbsp; dokumentiert und händisch abgebaut. Sie war noch circa 0,6 m tief erhalten und barg zahlreiche Funde. Neben einigen gebrannten Lehmbrocken, mehreren flachen, womöglich bearbeiteten Steinen und teilweise angekohlten Tierknochenfragmenten wurden viele Keramikscherben gefunden. Sie waren hell- bis dunkelgrau, teilweise graphitgemagert und datieren den Befund in das Spätmittelalter. Die ursprüngliche Funktion dieser Grube konnte nicht genau geklärt werden, sie wurde aber offenbar zuletzt als Abfallgrube genutzt. An der Grubensohle in einer Tiefe von circa 8 m über Wiener Null zeigte sich der darunterliegende Flussschotter , der wohl als Schwemmmaterial aus dem nahe gelegenen Wienfluss stammte. In den Bereichen der drei Liftschächte, deren Sohle zwischen 1,1 m und 1,7 m tiefer als die restliche Fläche lag, konnte auf einem Niveau von durchschnittlich 6,9 m über Wiener Null homogener, hellbrauner Löss&nbsp; dokumentiert werden, wohl der anstehende Boden.</p>



<p>Auftraggeber: MHM Ziviltechniker GmbH</p>
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		<title>Albertina &#8211; Augustinerturm</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/1-bezirk/albertina-augustinerturm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 12:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Römisches Gräberfeld </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">1. Albertina &#8211; Augustinerturm</h2>



<p>Im Zuge der Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Studiengebäudes im Bereich der Albertina wurden die Reste eines massiven Turms freigelegt, der 11 m in das anstehende Erdreich eingetieft worden war<strong>.</strong> Seine Außenmaße betrugen annähernd 10 x 10 m, die 2 m starken Mauern bestanden aus Bruchsteinen und waren gut vermörtelt.</p>



<p>Es gelang rasch, das Bauwerk zuzuordnen. Es handelt sich um die Reste des so genannten „Augustinerturms&#8220;, eines Turms der großen babenbergischen Ringmauer um die Stadt, die um die Mitte des 13. Jh. fertiggestellt wurde. Er wurde ursprünglich grundsätzlich als Bestandteil der Festung genutzt und wird daher nur sehr selten in schriftlichen Quellen erwähnt, ist jedoch auf zwei wesentlichen Stadtansichten abgebildet ist: 1547 bei Augustin Hirschvogel und bei Hans Sebald Lautensack auf einer Stadtansicht von Wien und Umgebung aus dem Jahre 1558.</p>



<p>Turm und Stadtmauer wurden im Zuge der ersten Türkenbelagerung schwer beschädigt, der Turm wahrscheinlich um 1600 bis zum anstehenden Terrain abgebrochen; der Innenraum gleichzeitig mit dem angefallenen Abbruchmaterial in einem Zug verfüllt.</p>



<p>Nach dem Ausnehmen dieser Verfüllschicht fand sich im untersten Bereich ein an seinem höchsten Punkt 1,50 m hoher Fäkalienkegel, der sich durch die Nutzung des Turmes als Latrine für die Brüder des angrenzenden Augustinerklosters erklären lässt.</p>



<p>Diese Fäkalienschicht war äußerst fundreich, da Aborte ja auch gleichzeitig zur Entsorgung von kleinteiligem Abfall genutzt wurden.</p>



<p>Auffallend ist dabei die große Anzahl der unzerscherbt oder nur leicht beschädigt geborgenen glasierten Krüge, als Einzelfund ist ein Silberbecher sowie ein Gießgefäß in Form eines Igels besonders hervorzuheben</p>



<p>Zusammenfassend ist vorerst festzuhalten, dass der Turm nicht nur als letzter Rest der mittelalterlichen Befestigung Wiens bemerkenswert ist, er ist auch gleichzeitig das älteste in seiner Eigenständigkeit erhaltene und einzige profane Baudenkmal aus der Zeit der Babenberger. Dem guten Willen aller Beteiligter ist es zuzuschreiben, dass der Turm zum Großteil erhalten blieb und in das neue Studiengebäude eingebunden wurde.</p>



<p>Auftraggeber: Republik Österreich / Burghauptmannschaft Österreich</p>
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		<item>
		<title>Schwechat, Alanova-Platz</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/schwechat-alanova-platz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwechat, Alanova-Platz Auftraggeber: &#160;Grossmann Immo GmbH</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Schwechat, Alanova-Platz</h2>



<p>Auftraggeber: &nbsp;Grossmann Immo GmbH</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/schwechat-alanova-platz/">Schwechat, Alanova-Platz</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Korneuburg, Bankmann Ring 30</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/korneuburg-bankmann-ring-30/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=684</guid>

					<description><![CDATA[<p>Errichtung eines Einfamilienhauses an der mittelalterlichen Stadtmauer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/korneuburg-bankmann-ring-30/">Korneuburg, Bankmann Ring 30</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">Korneuburg, Bankmann Ring 30</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Errichtung eines Einfamilienhauses an der mittelalterlichen Stadtmauer</h4>



<p>Auftraggeber: &nbsp;Michael Worahnik</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-4 is-cropped wp-block-gallery-18 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-200x300.jpg" alt="" data-id="685" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-scaled.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/?attachment_id=685#main" class="wp-image-685" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-200x300.jpg 200w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-683x1024.jpg 683w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-768x1152.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-1024x1536.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-1365x2048.jpg 1365w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring1-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-200x300.jpg" alt="" data-id="686" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-scaled.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/?attachment_id=686#main" class="wp-image-686" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-200x300.jpg 200w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-683x1024.jpg 683w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-768x1152.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-1024x1536.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-1365x2048.jpg 1365w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring2-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-200x300.jpg" alt="" data-id="687" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-scaled.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/?attachment_id=687#main" class="wp-image-687" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-200x300.jpg 200w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-682x1024.jpg 682w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-768x1152.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-1024x1536.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-1365x2048.jpg 1365w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring3-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4-300x200.jpg" alt="" data-id="688" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/?attachment_id=688#main" class="wp-image-688" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4-300x200.jpg 300w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4-1024x682.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4-768x512.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4-1536x1024.jpg 1536w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Korneuburg-Bankmann-Ring4.jpg 1772w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></li></ul></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/korneuburg-bankmann-ring-30/">Korneuburg, Bankmann Ring 30</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Breitenstein, Burg Klamm</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/breitenstein-burg-klamm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlage eines Abwasserkanals</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/breitenstein-burg-klamm/">Breitenstein, Burg Klamm</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">Breitenstein, Burg Klamm</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Anlage eines Abwasserkanals</h4>



<p>Auftraggeber:  Michael Worahnik</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-19 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1-300x225.jpg" alt="" data-id="681" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/breitenstein-burg-klamm/attachment/dcim102image/#main" class="wp-image-681" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1-300x225.jpg 300w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1-1024x768.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1-768x576.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1-1536x1152.jpg 1536w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm1.jpg 1772w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">DCIM102IMAGE</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2-300x225.jpg" alt="" data-id="682" data-full-url="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2.jpg" data-link="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/breitenstein-burg-klamm/attachment/dcim102image-2/#main" class="wp-image-682" srcset="https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2-300x225.jpg 300w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2-1024x768.jpg 1024w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2-768x576.jpg 768w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2-1536x1152.jpg 1536w, https://archaeologie-wien.at/wp-content/uploads/2020/10/Burg-Klamm2.jpg 1772w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">DCIM102IMAGE</figcaption></figure></li></ul></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/niederoesterreich/breitenstein-burg-klamm/">Breitenstein, Burg Klamm</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kläranlage Blumental</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/klaeranlage-blumental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[23. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Keine relevanten archäologischen Befunde </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/klaeranlage-blumental/">Kläranlage Blumental</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">23. Kläranlage Blumental</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Keine relevanten archäologischen Befunde </h4>



<p>Auftraggeber:  MA 30</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/klaeranlage-blumental/">Kläranlage Blumental</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Großmarktstraße</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/grossmarktstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[23. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Urnenfelderzeitliche und slawische Siedlungsbefunde </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/grossmarktstrasse/">Großmarktstraße</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">23. Großmarktstraße</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Urnenfelderzeitliche und slawische Siedlungsbefunde </h4>



<p>Auftraggeber:  MA 45</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/23-bezirk/grossmarktstrasse/">Großmarktstraße</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pfarrwiesengasse 13</title>
		<link>https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/19-bezirk/pfarrwiesengasse-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klmadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[19. Bezirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.archaeologie-wien.at/?p=671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Baubegleitung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/19-bezirk/pfarrwiesengasse-13/">Pfarrwiesengasse 13</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading">19. Pfarrwiesengasse 13</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Baubegleitung</h4>



<p>Auftraggeber:  BUWOG</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archaeologie-wien.at/abgeschlossene-grabungen/19-bezirk/pfarrwiesengasse-13/">Pfarrwiesengasse 13</a> erschien zuerst auf <a href="https://archaeologie-wien.at">Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie</a>.</p>
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